Offiziell ethisch

written by Redaktion der Prenzlauer Berg Nachrichten 25. November 2013

Wir versuchen jetzt auch offiziell, alles richtig zu machen: Wir haben uns dem Deutschen Presserat angeschlossen und den Pressekodex unterschrieben. Was das heißt? Steht hier.

Liebe Leser,

 

jetzt ist es raus: wir wollen hier immer die Wahrheit schreiben, sorgfältig recherchieren und niemanden diskriminieren. Wir brechen auf der Suche nach Infos bei niemandem ein, wir trennen Werbung von Artikeln und zeigen keine schlimmen Bilder von Verkehrsunfällen. Nun fragen Sie sich (hoffentlich): Was ist daran neu? Das haben diese PBN doch noch nie anders gemacht.

Genau. Wir haben uns schon immer dem verpflichtet gefühlt, was im Pressekodex steht – dem 16-Punkte-Programm des Deutschen Presserats, das die ethischen Richtlinien für journalistische Arbeit zusammenfasst. Jetzt haben wir den Spaß aber auch unterschrieben. So richtig mit Papier und Stift, das geht sogar als Online-Redaktion.

Zusammen mit uns haben sich auch die Leipziger Internetzeitung, Das ist Rostock.de, die Tegernseer Stimme und Altona.info auf Einladung des Presserats dieser freiwilligen Selbstkontrolle angeschlossen. Revolution, könnte man rufen. Denn bislang hatte sich der Presserat nur mit Printmedien (und deren Online-Ablegern) befasst. 

 

Rügen für Fehler

 

Warum wir Ihnen das erzählen? Zum einen, weil es geht. Zum anderen, weil sich nun auch für Sie als Leser völlig neue Möglichkeiten bieten: Wenn Sie sich in Zukunft irgendwann mal derbe über unsere Arbeit ärgern und der Meinung sind, wir würden hier unschuldige Schwaben diskriminieren oder seien sonst wie moralisch auf Abwege geraten, können Sie sich beim Presserat über uns beschweren. Der uns dann im Zweifel eine Rüge ausspricht.

Das klingt zwar ein bisschen, als müssten wir dafür ins Jahr 1890 reisen, um von einem Herrn mit Rohrstock und Hosenträgern gemaßregelt zu werden, ist aber tatsächlich state of the art. Wie das genau funktioniert, können Sie hier nachlesen. Wir hoffen aber mal, dass es gar nicht so weit kommt.

Was wir sagen wollten: Wir sind auf jeden Fall stets bemüht, immer alles richtig zu machen, jetzt auch offiziell mit Brief und Siegel. Aber weiterhin online.

Weitermachen.

 

Ihre Redaktion

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