Prenzlauer Berg Newsletter 1

Neues Jahr, gute Nachrichten!

von Kristina Auer 14. Januar 2018

Mit unbeugsamem Optimismus und einer Ladung guter Nachrichten starten wir ins Jahr 2018 – hier kommt der erste Prenzlauer-Berg-Wochenrückblick des Jahres.


Liebe Mitglieder und Abonnenten!

Eure Lieblings-Lokalzeitung ist offiziell zurück aus der Weihnachtspause, und zwar mit unbeugsamem Optimismus. Jede Menge gute Nachrichten aus Prenzlauer Berg hat unser erster Newsletter 2018 im Programm, angefangen wie immer bei unserem:

 

Thema der Woche: Grund und Boden für alle! 

  • Bodenpolitik zum Wohle aller? Klingt ziemlich utopisch, erst recht in Prenzlauer Berg. Dass es möglich wäre, zeigt das Deutsche Institut für Urbanistik (difu). Wir brauchen eine Kehrtwende“, sagt der stellvertretende Leiter Professor Arno Bunzel.

Und was war sonst los in Prenzlauer Berg?

  • Die Kurt-Tucholsky-Bibliothek ist wieder hauptamtlich! Nach zehn Jahren Ehrenamt hat die kleine Stadtteilbibliothek in der Esmarchstraße diese Woche offiziell Wiedereröffnung gefeiert. (Wir haben bereits im Dezember berichtet)
  • „Ich höre nicht auf, bevor nicht jeder Prenzlauer Berger die Wabe kennt“: Ostrock und Jugendclub: Ihren DDR-Stempel wurde die WABE nie los. Seit einem Jahr bemüht sich Marc Lippuner, Prenzlauer Bergs größter kommunaler Kultureinrichtung ein neues Image zu verpassen. Zeit für ein Gespräch.
  • Besser spät als nie: 23 Jahre nach dem Aufstellungsbeschluss hat es der Bezirk tatsächlich geschafft, die Jugendfarm Moritzhof und die gesamte Grünfläche nördlich des Gleimtunnels mit einem Bebauungsplan zu sichern.
  • Winterhimmel: In sternenklaren Januarnächten könnt Ihr vielleicht den Orionnebel – eine Sternengeburtsstätte – entdecken. Was diesen Monat am Himmel über Prenzlauer Berg los ist, steht wie immer in der Sternenkolumne.

 

Kurznachrichten:

  • Noch mehr gute Nachrichten: Der Bezirk Pankow hat zum ersten Mal sein Vorkaufsrecht in Anspruch genommen und tut dies auch stolz öffentlichkeitswirksam kund: Weil ein kaufwilliger Investor die vom Bezirk geforderte Abwendungsvereinbarung für die Belforter Straße 16 ablehnte, geht das Haus nun an die landeseigene Gewobag.
  • Ferdinand-von-Quast-Medaille: Der Berliner Denkmalpreis geht nach Prenzlauer Berg. Genauer gesagt an das Ehepaar Jaeschke für die Sanierung des Stadtbads Oderberger Straße. Außerdem ausgezeichnet wurde kurioserweise die Band Rammstein – sie hat eine Industriehalle auf dem ehemaligen Bergamann-Borsig-Gelände in Pankow saniert.
  • Tourismus: Pankow hat eine neue Projektgruppe für Tourismusentwicklung. Sie soll das Pankower Tourismuskonzept von 2005 überarbeiten und das Online-Portal zeitgemäß machen. Außerdem soll bei möglichst großem wirtschaftlichen Erfolg dafür gesorgt werden, dass der Tourismus für die PankowerInnen „verträglich bleibt“, so heißt es.
  • Kita-Betreuung: Seit 1. Januar haben Kinder vom ersten Geburtstag an einen Rechtsanspruch auf Teilzeitbetreuung in einer Kita. Eltern brauchen für einen Kita-Gutschein ab sofort nur noch dann Arbeitgebernachweise oder Studienbescheinigungen einzureichen, wenn ihr Kind länger als sieben Stunden betreut werden muss.
  • Mauerpark-Baustelle: In der Gleimstraße haben die Bauarbeiten für die Zielbaugrube begonnen. Die Wasserbetreibe bauen einen unterirdischen Stauraumkanal. Von Mai bis Dezember ist der Gleimtunnel für aus dem Wedding kommende Autos gesperrt, die Gegenrichtung bleibt frei. Für Fußgänger- und Fahrradverkehr bleibt der Tunnel in beide Richtungen befahrbar.

 

Unsere Fundstücke für Prenzlauer Berg:

  • Prenzlauer-Berg-Debatte: Seit Alexander Dobrindts jüngsten Ergüssen in der Welt tobt eine bundesweite Definitionsdebatte über unseren schönen Stadtteil. „Nicht Deutschland“ sind wir für den CSU-Politiker ja schon länger. Marietta Slomka fragte gnadenlos nach der von Dobrindt postulierten linken Dominanz im Mediendiskurs. Unser Bürgermeister Sören Benn (Linke) antwortete unlängst mit einem lakonischen Brief. Der Tagesspiegel deklarierte Prenzlauer Berg unterdessen zum „wohl bürgerlichsten Teil Ost-Berlins„. Auch ganz spannend: Die Neue Zürcher Zeitung meint, die deutschen JournalistInnen regten sich nur so auf, weil getroffene Hunde eben bellen. Und jetzt fragen wir mal die, die es am besten wissen: Was ist Prenzlauer Berg für Euch?
  • Tunnelfund im Mauerpark: Die Mauerpark-Baustelle bringt unterdessen historische Funde zu Tage – ein ehemaliger DDR-Fluchttunnel ist freigelegt und von Archäologen inspiziert. Er sei in seinem Erhaltungszustand berlinweit einmalig. „Sensation“, jubelt die Berliner Zeitung.
  • FC Bundestag: Gleich um die Ecke vom Mauerpark trainiert seit Jahren der FC Bundestag. Parlamentarier aller Fraktionen kicken dort in friedlichem Miteinander. Jetzt sitzt jedoch die AfD im Bundestag und der Frieden steht auf dem Spiel, berichtet Zeit Online.

 

Kriminelles und Unschönes aus dem Kiez:

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