Gentrifizierung Gleimviertel

Gesucht: Rezept gegen Mietsteigerungen

von Sarah Schaefer 16. September 2018

Geht es jetzt, nach den guten Nachrichten aus der Gleimstraße, endlich voran in Sachen Milieuschutz in Pankow? Spoiler: Wahrscheinlich nicht. Was in dieser Woche sonst noch los war, haben wir hier zusammengefasst.


Liebe Leserinnen und Leser,

ob der Bezirk sein Vorhaben dieses Mal durchzieht? Die Mieter der Gleimstraße 56 freuten sich nur vorsichtig, als es hieß, dass Pankow sein Vorkaufsrecht ausüben will und die kommunale Gesobau das Haus für fast 8 Millionen Euro kauft.

Kein Wunder, hat man in Prenzlauer Berg doch schon mal erlebt, dass der Bezirk in Sachen Vorkaufsrecht einen Rückzieher macht. So geschehen in der Belforter Straße 16. Während in Friedrichshain-Kreuzberg gefühlt ein Haus nach dem anderen in den kommunalen Bestand übergeht, tastet sich Pankow mit kleinen Schritten voran. Daran dürfte selbst ein gelungener Vorkauf in der Gleimstraße kaum etwas ändern.

 

Thema der Woche: 

  • Keine Entwarnung beim Milieuschutz: Warum der Vorkauf in der Gleimstraße 56 ein glücklicher Einzelfall bleiben könnte.
  • Vorkaufsrecht, die Zweite: Nach missglückter Premiere wagt Pankow einen zweiten Anlauf.

Und was war sonst los in Prenzlauer Berg?

  • Radfahren statt parken: Ein „extrabreiter“ Fahrradweg soll auf den Parkplätzen der Schönhauser Allee entstehen. Wenn denn der Senat mitmacht.
  • Krach im Mauerpark: Anwohner beschweren sich über „Lärm und Ruhestörung“ durch Straßenmusiker. Die nutzen die BVV-Tagung für Protest.
  • Keine Ahnung: Wie viele Immobilien vermietet Pankow eigentlich? Und wie viel Miete bekommt der Bezirk? Wenn das Bezirksamt das nur wüsste…

Bild der Woche:

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