15 Dinge, die Ihr in den Sommerferien in Prenzlauer Berg machen könnt

von Kristina Auer 25. Juli 2017

Ihr bleibt den Sommer über hier, alle anderen sind weg und jetzt regnet es die ganze Zeit? Keine Panik, wir haben da was für Euch vorbereitet.

 

Was wir den Sommer über so vorhaben, haben wir Euch gerade erzählt. Da wollen wir es uns jetzt nicht entgehen lassen, auch Euch noch ein paar Tipps für die Sommerferien in Prenzlauer Berg mit auf den Weg zu geben. Hier kommen 15 Dinge, die Ihr – außer natürlich im PBN-Archiv zu stöbern – in den Sommerferien mit und ohne Kind, bei gutem oder schlechtem Wetter in Prenzlauer Berg machen könnt:

  1. Ins Planetarium gehen
    Das Zeiss-Großplanetarium ist für Erwachsene und Kinder gleich spannend. Im regulären Programm wird um die Erde, zum Mond und den Planeten gereist, es geht um das Sonnensystem und um Schwerkraft. Für Kinder hat das Planetarium ein Sommerferienprogramm aufgestellt: Darin geht es beispielsweise um den kleinen Eisbären Lars und den Regenbogenfisch. Zum kompletten Programm geht’s hier.
  2. Die Schafe auf den Schönhauser Allee Arkaden besuchen
    Die drei brandenburgischen Schafdamen sind gerade wieder auf dem Dach der Schönhauser Allee Arkaden zu Gast und fleißig dabei, gewissermaßen mähend das Gras abzumähen. Noch bis Montag könnt Ihr sie hoch oben auf dem Einkaufszentrum besuchen, danach wieder etwa alle zwei Wochen, wenn das Gras nachgewachsen ist.
  3. Cookie Dough essen
    Diana Hildenbrand macht bei Spooning Cookie Dough rohen Keksteig zum Löffeln. Bisher gab es den nur auf dem Streetfood-Markt in der Kulturbrauerei. Diesen Samstag eröffnet Hildenbrand Deutschlands erste Keksteig-Bar in der Kollwitzstraße. Ab dann könnt Ihr also bei Bedarf auch täglich Euren kindlichen Sehnsüchten nachkommen und Euch mit Keksteig vollstopfen. Das Gute am Dauerregen: man braucht keine Bikinifigur.
  4. Neue Eis-Trends testen
    Wer doch schick in Form bleiben, sich dabei aber trotzdem den Bauch vollschlagen möchte, kann gleich um die Ecke in der Rykestraße einen neuen Eistrend testen: Gesundes Eis mit – na? – Superfoods! Vegan und bio ist für die Macher von Tribeca Kinderkram: ihr Eis kommt zusätzlich noch ohne Soya und industriellen Zucker aus und besitzt Rohkostqualität. Und die Eiswaffeln sind – natürlich – aus Chiasamen. Überraschenderweise klingen Sorten wie Banane-Erdnuss, Erdbeer-Kokos oder Salzkaramell trotzdem ziemlich lecker. Wir haben uns den großen Eistest für nächste Woche vorgenommen und sagen Euch dann Bescheid.
  5. Besuch im Mach-Mit-Museum
    Das Mach-Mit-Museum für Kinder in der Senefelderstraße veranstaltet die Ferien über Workshops. Die lieben Kleinen können sich dort beim T-Shirt-Bedrucken verausgaben, ein Filmprojekt auf die Beine stellen und eine eigene Zeitung drucken. Außerdem gibt es das Hörspiel zum Mitlaufen „Der Kater vom Helmholtzplatz“ zum Ausleihen für einen Kiezspaziergang. Die Ausstellung „Der weite Horizont“ über indianische Kulturen ist natürlich auch weiterhin zu sehen.
  6. Eine Bürgerinitiative gründen
    Die Sommerferien sind die perfekte Zeit, um endlich politisch im Kiez aktiv zu werden und sich mal so richtig einzumischen. Wir brauchen dringend mehr Bürgerinitiativen, die sich darum kümmern, dass sich Prenzlauer Berg in Zukunft ordentlich entwickelt! Warum also nicht selber eine gründen? Kleiner Tipp: Gegen Bauprojekte und für Parkplätze sind eher so die Klassiker. Wie wäre es stattdessen mit unserem Favoriten: Für ein Freibad auf der Werneuchener Wiese! Falls es in kommenden Sommern mal weniger regnen sollte, müssten wir dann auch nur noch diesen einen Ferientipp aufschreiben.
  7. Kochkurs bei Goldhahn und Sampson
    Auch zum Kochen kommt man im Alltag für gewöhnlich viel zu selten – geschweige denn zum Besuch eines Kochkurses. Warum also nicht jetzt endlich lernen, wie man Macarons bäckt, was palästinensische Küche ist oder wie man ein richtiges Thaicurry kocht? Im Goldhahn und Sampson am Helmholtzplatz könnt Ihr den ganzen Sommer über Kochen, was das Zeug hält.
  8. Klaxwerkstatt
    Nochmal was für Kinder: In der Klax Kreativwerkstatt in der Schönhauser Allee werden massig Ferienkurse angeboten. Thematisch reicht die Spanne vom Roboter programmieren über Kunstgeschichte bis zum Modedesign. Ganz billig ist das Ganze nicht, dafür sind die Kinder dann aber auch eine ganze Woche lang beschäftigt.
  9. Besuch im Supalife Kiosk
    Der Supalife Kiosk ist eine Kreativoase in der Raumerstraße, in dem – wenn man das nostalgische Klischee bemühen möchte – Prenzlauer Berg noch so ist, wie es war, als alles ganz toll war – wenn wir uns richtig erinnern. Egal, jedenfalls könnt Ihr Euch dort immer spannende Kunst anschauen, meistens geht es um Druck, Graphik und stellenweise um Design. Diesen Samstag eröffnet die Ausstellung „Bestiary“ von Andy Leuenberger. Wie der Name schon sagt geht es um eine illustrierte Sammlung von Tierbeschreibungen, beispielsweise einen herrlichen rotblauen Bison. Wer selbst kreativ werden möchte, kann am Sonntag auch gleich einen Siebdruck Workshop besuchen.
  10. Silent Kino in der Willner Brauerei
    Wie wir gerade schockiert erfahren mussten, wird es die Willner Brauerei am nördlichen Ende von Prenzlauer Berg in ihrer jetzigen Form nicht mehr lange geben. Sie wechselt zum Jahresende den Besitzer. Falls es doch nochmal aufhört zu regnen, wäre jetzt also die beste Gelegenheit, das Open-Air-Kino in Emil’s Biergarten zu nutzen. Der Ton kommt aus dem Kopfhörer, um die lärmsensiblen Anwohner nicht zu verschrecken. Filme werden noch den ganzen August und September über gezeigt, zum ganzen Programm geht’s hier.
  11. Fotoausstellung über Prenzlauer Berg
    Die Galerie „Essen und Trinken im Museum“ in der Hufelandstraße zeigt noch bis Ende August die Ausstellung „Licht + Schatten – Berlin, Prenzlauer Berg 1984-1994“ mit Fotografien aus dem Stadtteil von Robert Conrad. Die Schwarz-Weiß-Fotos  aus der Vergangenheit sind in jedem Fall einen Besuch wert.
  12. Popkultur-Festival in der Kulturbrauerei
    Das Popkultur-Festival steigt in diesem Jahr zum ersten Mal in Prenzlauer Berg – nämlich von 23. bis 25 August in der Kulturbrauerei! Zu sehen sind Künstler, die neue Stücke uraufführen, Konzerte, DJ-Sets und Gesprächsrunden zur Wichtigkeit kreativer Freiräume in der Stadt oder Feminismus in der Popkultur. Für Pop-Fans kann es eigentlich keine spannendere Veranstaltung geben.
  13. Sommerferienprogramm im Dock 11 und im Jugendklub SJC
    Wer noch mehr Inspiration für die Kinderbespaßung braucht, den wird der Berliner Sommerferienkalender erretten. In Prenzlauer Berg gibt es beispielsweise Tanz-, Zirkus- und Yoga-Workshops im Dock11 oder einen zweiwöchigen „bewegten Sommer“ im Sportjugendclub Prenzlauer Berg.
  14. Auf dem Moritzhof vorbeischauen
    Ein Besuch auf der Jugendfarm Moritzhof am nördlichen Ende des Mauerparks lohnt sich eigentlich immer – ob mit oder ohne Kind. Hier kann man sich die unseres Wissens einzigen zwei Pferde von Prenzlauer Berg, ein Schwein, Ziegen und Kaninchen anschauen. Kinder von 6 bis 16 Jahren können hier jeden Tag von 13 bis 18.30 Uhr den Umgang mit den Tieren, handwerkliches Arbeiten, Gärtnern und Kochen lernen. Die Angebote sind kostenfrei und offen. Zum Programm geht es hier entlang.
  15. Spaziergang in der Carl-Legien-Siedlung
    Mitten in Prenzlauer Berg liegt ein architektonisches UNESCO-Weltkulturerbe: die Wohnstadt Carl Legien  östlich der Prenzlauer Allee. Die sechs Blocks in U-Form wurden von 1928 bis 1930 nach den Plänen von Bruno Taut und Franz Hillinger im Wohnbauprogramm der Weimarer Republik gebaut. Wer es bisher noch nie dorthin geschafft hat: Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Spaziergang.

 

Die ganze PBN-Redaktion wünscht Euch erholsame, fröhliche und sonnige Sommerferien!

 

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