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Alltag

Stadtbad Fassade

Alltag | Aktualisiert

Das könnte aus dem Stadtbad werden

Aktualisierte Fassung

23.08.2011 | Juliane Wiedemeier | 11 Kommentare

Drei Investoren sind am Stadtbad Oderberger Straße interessiert: die GLS Sprachenschule, Bauinvestor Jasper de Gier und eine Gruppe um den Projektentwickler Realace. Hier präsentieren sie ihre Konzepte.

Nachdem an dieser Stelle bereits vor Wochen die Konzepte der zwei möglichen Investoren für das Stadtbad Oderberger Straße, die GLS Sprachenschule und Jasper de Gier, präsentiert wurden, hat uns nun auch der Projektentwickler Realace als dritter Interessent sein Konzept zur Verfügung gestellt. Am 9. September werden die beiden Ausschüsse für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung und für Finanzen, Immobilienmanagement und Personal öffentlich über die Konzepte beraten.


Seit Ende Juni steht fest: Der Bezirk beteiligt sich an der Suche nach einem neuen Investor für das Stadtbad Oderberger Straße. Ein öffentliches, transparentes Verfahren wünschen sich dabei alle Beteiligten, damit das Bad, in dem man seit 25 Jahren nicht mehr schwimmen kann, wieder zum Leben erwacht.

Die drei interessierten Investoren - die GLS Sprachenschule, der Berliner Bauinvestor Jasper de Gier und eine Gruppe bestehend aus dem Projektentwickler Realace, der Betreiberfirma Gekko Management und dem deutsch-amerikanischen Immobilienunternehmen RFR Holding - haben den Prenzlauer Berg Nachrichten ihre Konzepte zur Verfügung gestellt, damit wir sie hier vorstellen können. Dabei geht es nicht darum, die Pläne zu bewerten und zu beurteilen, welches das bessere ist. Ziel ist es allein, eine öffentliche Debatte anzustoßen - dazu sollten die möglichen Optionen bekannt sein.

 

Realace

Das Konzept des Berliner Projektentwicklers Realace soll gemeinsam mit der Betreiberfirma Gekko Management und dem deutsch-amerikanischen Immobilienunternehmen RFR Holding als Investor realisiert werden. Vorgesehen ist eine Mischnutzung aus Spa, Hotel und Gastronomie auf insgesamt 11.500 Quadratmetern, für die Investitionen von etwa 22 Millionen Euro vorgesehen sind.

Geplant ist, Erdgeschoss und Keller des linken Flügels sowie das ehemalige Schwimmbecken in der großen Halle zum Wellnessbereich umzubauen, der gegen Eintritt von bislang unbekannter Höhe öffentlich zugänglich werden soll. Jedoch soll das Becken nicht wieder mit Wasser gefüllt werden, da die Wiederherstellung einer Schwimmbadnutzung gravierende Eingriffe in die Denkmalsubstanz erfordere, wenn man den heutigen technischen und hygienischen Auflagen genügen wolle, heißt es in dem Konzept. Stattdessen soll im Becken ein Kubus aufgestellt werden, der zwar Wasser enthält, dieses aber nur in einem abgeschlossenen Raum und damit ohne Auswirkung auf das Klima der historischen Halle. Schwimmen wird man in dem Kubus nicht können; angedacht sind ein Floating-Becken oder Whirlpools.

In den unteren Etagen des rechten Flügel des Gebäudes sowie in einem Teil der Haupthalle sollen verschiedene gastronomische Angebote unterkommen, was diesen Bereich des Gebäudes gänzlich öffentlich zugänglich macht. In den oberen Etagen des Bades sowie in einem Neubau soll ein Hotel mit 75 Zimmern entstehen. Der Neubau soll als Riegel hinter dem alten Gebäude, parallel zur Oderberger Straße liegend, errichtet werden und neben der Gebäudetechnik auch eine Tiefgarage mit 20 Stellplätzen beherbergen. Mehr Parkplätze seien nicht nötig, da die Besucher aus der Nachbarschaft oder mit Bus und Bahn anreisten, heißt es.

Das Konzept von Realace ist bereits vor zwei Jahren in Kooperation mit der Stiftung Denkmalschutz entstanden und ist eine Abwandlung der ursprünglichen Konzepte der Genossenschaft und der Stiftung, nur diesmal ohne die Einplanung öffentlicher Fördergelder. Dass man zu seiner Umsetzung die Sanierungssatzung Teutoburger Platz ändern muss, ist Realace bewusst. Dies sei aber nötig, wenn man das Gebäude erhalten und es gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig machen wolle, heißt es. Dafür stünde die Finanzierung und man könne sofort mit den Baumaßnahmen beginnen. Eröffnet werden könnte das neue Stadtbad dann schon Ende 2013 oder Anfang 2014.


GLS-Sprachenzentrum

Die GLS Sprachenschule will das Stadtbad denkmalgerecht sanieren und vor allem als Unterkunft für ihre Sprachschüler nutzen. Darüber hinaus soll die Schwimmhalle wieder in Betrieb genommen und auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Aktuell sei geplant, das Bad die ganze Woche über für Besucher zu öffnen, sagt Barbara Jaeschke, Leiterin der GLS. Die Eintrittspreise sollten nicht wesentlich über denen der Berliner Bäderbetriebe liegen, bei denen einen Einzelkarte vier Euro kostet. Ausnahmen seien aber im Falle von geschlossenen Veranstaltungen denkbar; Jaeschke will das Bad auch als Eventlocation anbieten.

Das Schwimmbecken soll an seinem bisherigen Ort wieder nutzbar gemacht werden. Vom Keller bis hoch in den Turm als vierte Etage sollen im Haupthaus sowie seinen Seitenflügeln insgesamt knapp 80 Hotelzimmer entstehen. Die Duschen und Umkleiden sollen im Keller und Erdgeschoss unterkommen, wo zudem ein für Veranstaltungen auch mietbares Bistro geplant ist. Die Hotelzimmer im Seitenflügel des ersten Stocks sollen über vorgesetzte Stege von außen zu erreichen sein; für das Turmzimmer im vierten Stock ist geplant, einen Aufzug vor das Gebäude zu setzten. Da die meisten Schüler der GLS mit Zug oder Flugzeug anreisten, sei mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen nicht zu rechnen, heißt es im Konzept. Laut Jaeschke ist der Bau einer Tiefgarage jedoch nicht ausgeschlossen.

Die genauen Kosten des Projektes werden nicht genannt. Auf Nachfrage verweist Jaeschke jedoch auf die Synergieeffekte mit dem benachbarten Gebäude der Sprachenschule, was die Kosten drücken würde. Geplant ist, den GLS-Campus auf das Stadtbad-Gelände auszuweiten und beides als eine Nutzungsgemeinschaft zu führen. Die Sanierung sollen überwiegend mittelständische Bauunternehmen aus Berlin und Brandenburg übernehmen. Darüber hinaus sollen im Stadtbad in der Hotelverwaltung sowie der Gastronomie Arbeitsplätze entstehen.

 

Jasper de Gier

Der Berliner Bauinvestor plant, das Gebäude unter Beachtung der Auflagen des Denkmalschutzes zu sanieren und es als Spa wieder zu eröffnen. Während der Zugang zu den Wellnessangeboten durchaus seinen Preis haben werde, solle der Besuch des 25-Meter-Schwimmbeckens nicht mehr als vier Euro pro Person kosten, sagt er auf Nachfrage.
Vorgesehen ist, das Becken am alten Ort wieder in Betrieb zu nehmen und im linken Lichthof des Gebäudes ein Thermal- sowie ein Planschbecken für Kinder einzurichten. Im rechten Lichthof sowie im Keller des rechten Seitenflügels sollen eine Sauna und der Wellnessbereich unterkommen. Die derzeitige Überbauung der Lichthöfe soll bis zum Erdgeschoss zurückgebaut werden. Die historische, unter Denkmalschutz stehende Jugenstilsauna soll originalgetreu rekonstruiert werden.

Das Foyer des Bades soll in den Ursprungszustand vor den Umbaumaßnahmen von 1936 versetzt werden. Unter dem Hof des Bades ist auf 800 Quadratmetern eine Tiefgarage mit 200 Stellplätzen geplant; über der Erde soll der Hof zu einem Garten umgestaltet werden. Die Garage soll über eine Zufahrt in der rechten Hofeinfahrt zu erreichen sein, während die linke Hofeinfahrt als Außenanlage des geplantes Jugendstil-Restaurants genutzten werden soll.

De Gier rechnet mit eineinhalb bis zwei Jahren Planungszeit und dann noch einmal zwei bis drei Jahren für den Bau. In seinem Kaufangebot an die Stiftung Denkmalschutz Berlin vom 21. Februar spricht er von einer Eröffnung am 1. Oktober 2021 - diese dürfte sich im Falle eines Kaufs dann entsprechend nach hinten verschieben. Insgesamt rechnet de Gier damit, 28 bis 30 Millionen Euro in die Sanierung und Aufrüstung des Stadtbads stecken zu müssen. Entstehen sollen nach seinen Plänen 50 bis 80 Arbeitsplätze. Bei Heizung, Energie und Klimatisierung wird laut Konzept auf regenerative Energieträger gesetzt.

 

Anmerkung:

Bis zum 19. September waren an dieser Stelle zudem die Originaldokumente von Jasper de Gier veröffentlicht - auf Wunsch von Herrn de Gier haben wir sie nun jedoch wieder von der Seite genommen.

 

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Kommentare

1 | Theo Koerner | 05. Jul. 2011 05:47

Ich mache jetzt einmal eine mutige Voraussage: Dani und Jasper de Gier werden jaaanz dicke Freunde!

Dann eine noch ganz einfache Voraussage: Sollte Jasper de Gier eine Garage mit 200 Stellplätzen durchsetzen können, wäre er damit automatisch Cheflobbyist zum Wiederausstieg aus dem Ausstieg der als Brückentechnologie gelobten Kernkraft; frei nach dem Motto "Nichts ist unmöglich - de Gieeeeer".

Ganz zu schweigen von den anderen zahlreichen roten Tüchern im Entwurf. Die in der BVV werden denken, es ist schon Karneval, denn der 1. April ist ja definitiv vorbei.

2 | Daniel | 05. Jul. 2011 15:18

... nothing is impossible, gell Orakel?
... und jetzt mal verständlich? Was will uns das Orakel mitteilen?

3 | Frank Möller | 05. Jul. 2011 16:50

Wunderbar!
Eine Tiefgarage mit 200 (!) Stellplätzen. Das strotzt vor Phantasie!!! Bei solchen welt- und zukunfremden muss man sich fragen über welche Medien sich diese Leute informieren und in welcher Welt sie leben! Wenn der Preis für ein Stadtbad eine solche Tiefgarage ist, dann kann man getrost darauf verzichten, es sei denn die Oderberger Straße wird komplett Autofrei. Nur ein solcher zwingender Deal würde den Vorschlag akzeptabel machen.

4 | Frank Möller | 05. Jul. 2011 16:56

PS:
"Bei Heizung, Energie und Klimatisierung wird laut Konzept auf regenerative Energieträger gesetzt."

... und beim Transportkonzept auf unökologische Verkehrskonzepte von gestern! Parkhäuser ziehen autoverkehr an. Das widerspricht den Zielen des Senats (was ihn aber nicht hindert solche in Hülle und Fülle zu bauen, wie z.B. am Alex, wo sich dementsprechend die Auts zum Shoppen stauen.
Das "ökologische" Auto wird es nie geben. Wer an dieses Märchen noch glaubt, glaubt auch an die unbefleckte Empfängnis.




5 | Theo Koerner | 05. Jul. 2011 18:20

@Dani: na, das wird was! Dann sonnt sich Dani im "Premium Heaven" und feiert den Sieg der Autos über den Allgemeinverstand!

Oder meinten sie etwa "Impossible Is Nothing"? Dann wären Sie aber für adidas und nicht Autos bzw. de Gier. Ich meinte jedenfalls "Nichts ist unmöglich - Toyoooota" bzw. "de Gieeeer". Dass man auch alles immer erklären muss.

Wofür sollen die 200 Plätze stehen? Damit die Überreichen aus Dahlem per Brumm-Brumm antuckern können? Oder dass man von ständigen Besucherzahlen von +200 ausgehen muss? Also, mit Begleitung dann +250 und Besuchern aus der Umgebung von +350? In dem kleinen Bad?

Jaeschke erscheint schon rein deswegen als der klügere Kopf, weil sie eine 24-Stunden-Nutzung anstrebt, während de Gier den ganzen Schotter am Tage machen muss.

Und dann geht de Gier mal kurz soweit, dass er "im Lauf der kommenden 10 Jahre" fertig sein will? Hammer.

Fein aber auch, dass unser Regierender "Klaas" heißen soll, laut de Gier. PBN und de Gier können sich einmal gegenseitig in Sachen Gegenlesen beratschlagen.

6 | Daniel | 05. Jul. 2011 23:02

@koerner
Herr Koerner, Sie sollten als Glashausinsasse nicht so dicke Töne spucken. Sie sind schließlich der "Umbau jetzt"-Unterstützer, der für den Pro-Beton-Pro-Auto-Schwachsinnsumbau der Kastanienallee zu kämpfen angekündigt hatte. Und jetzt sind Sie plötzlich gegen das Auto, dem Sie gerade noch die Kastanienallee opfern wollten? Mysteriös.

zum Stadtbad: Die GLS-Sprachschule möchte Hotel- und Unterbringungskosten sparen, bzw. den eigenen Wertschöpfungskreislauf vom Unterricht auf die Unterbringungseinnahmen ausdehnen. Das ist verständlich - aber was hat die Allgemeinheit davon?

Anscheinend haben momentan beide Interessenten eingesehen, dass sie das Bad wieder als öffentliches Bad herrichten müssen, und zwar zu den Nutzungs-Bedingungen, die mit den (relativ teuren) Konditionen der Berliner Bäderbetriebe vergleichbar sind.
Das sollte auch das mindeste sein, was von den beiden zu verlangen ist.

Herr de Gier´s Angebot mag etwas poshy wirken, aber das Tempodrom am Anhalter Bahnhof, das mit öffentlichen Geldern gebaut worden ist, macht momentan, glaube ich, auch ein ziemliches poshy-program.

Ein Gegenvorschlag:
Die Unabhängige Wählergemeinschaft Pankow UWP hatte in ihrem Wahlprogramm 2006 (http://www.uwp-berlin.de/html/UWP.html) beispielsweise den Vorschlag, die Parkraumbewirtschaftung pankowweit einzuführen und von den Pankower/Weissenseer/Prenzlauer Berger Autobesitzern mindestens 100 Euro jährliche Anwohnerparkgebühr zu erheben - (statt wie heute 10,50 Euro).

Mit den daraus resultierenden Einnahmen (jährlich etwa 15 Mio. Euro) hätte der Bezirk Pankow der Vivico-real-estate-Heuschrecke schon neun mal das Mauerpark-Gelände im Stadtteil Mitte abkaufen können, oder das Stadtbad Oderberger Straße schon dreimal komplettsanieren können. Oder sonst etwas sinnvolles machen können.
Soviel mal zu Ihrem Märchen, dass dieser und jener Zeitgenosse dem Auto huldigt. "Dann sonnt sich Dani im "Premium Heaven" und feiert den Sieg der Autos über den Allgemeinverstand!"
Prost Herr Koerner, darauf eine Bionade Himbeer, wenn ich vorschlagen darf.

7 | Umbau Jetzt! | 08. Jul. 2011 14:09

Hallo Herr Körner, leider haben Sie sich noch nicht als Unterstützer des Aktionsbündnisses Umbau Jetzt! (www.umbaujetzt.de) gemeldet, da hat Daniel wiedermal einen enormen Informationsvorsprung oder es handelt sich um eine versteckte "selbsterfüllende Prophezeiung" der absolut unabhängigen Wählergemeinschaft Pankow (wohl eher Prenzlauer Berg, klickst Du www.uwp-berlin.de), deren Link oben nicht funktioniert.

@Daniel: So lustig der Vorschlag mit den 100 € auch ist, hier eine kompetente Stimme (Felix Reifschneider) im Forum http://www.berlin.de/ba-pankow/gaestebuch/item.php?i=184 vom 14. April 2009 um 10:59 Uhr: "In der Diskussion sind Forderungen aufgekommen, dass mit den Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung bspw. Grünanlagen oder Bibliotheken finanziert werden könnten. So bedauerlich der Zustand des Mauerparks oder anderer Grünflächen im Bezirk ist, ist die Forderung der Querfinanzierung schlicht illegal. Schließlich handelt es sich um Gebühren und Gebühren dürfen nur kostendeckend für eine konkrete Leistung erhoben werden. Sie unterscheiden sich darin gerade von Steuern, die ohne Zweckbindung erhoben und verwendet werden. Mit Parkgebühren können also keine Beete, Schulen oder soziale Projekte finanziert werden."

8 | Daniel | 09. Jul. 2011 01:02

... da ist es ja nur gut, dass wir demnächst eine autokritische Landes- und Bundesregierung bekommen werden, die ihre ökologischen und sozialen Ankündigungen aus der Zeit vor der letzten rot-grünen Regierungszeit (war das 1998 - 2005?) dann in der zweiten Hälfte ihrer Amtszeit ab 2013?, 2017?, 2021? umsetzen werden. Oder vielleicht doch wieder nicht?

Zum Thema Non-Affektationsgrundsatz im Steuersystem und Zweckgebundenheit von Gebühren und Abgaben:
Ich habe nichts dagegen, wenn alle Pankower Straßen-Baustellen aus Parkgebühren finanziert würden, oder aus noch zu definierenden Verkehrsabgaben.

Die dann momentan dafür eingesetzten, dann freiwerdenden Steuermittel unterliegen ja, wie Sie richtig anmerken, dem Non-Affektationsgrundsatz - und können daher für sinnvollere Projekte verwendet werden.

mfg meine liebe Experten-jetzt-Runde

9 | Daniel | 23. Jul. 2011 01:06

haaaaalllllooooooo Umbau jetzt!!!!

Wir möchten gern noch weiter erfahren, was Sie so alles für "lustig" halten.
Und wie wärs, Sie äußern sich mal zum Stresstest-Gutachten des Verkehrsplaners und Kastanienallee-Anwohners Joachim Seiler, in dem der Kirchner-"Umbauplan" als komplett umnachtet bewertet wird.

10 | Theo Koerner | 02. Aug. 2011 20:51

Das Angebot ist schon sehr seltsam, gemessen an diesen Angaben (Zitat):
a) "Die de Gier Verwaltungs GmbH verpflichtet sich das Objekt bis zum 30.09.2021 umfassend zu sanieren und es zum 01.10.2021 für die Bevölkerung zu eröffnen"

b) "Die Planungszeit wird zwischen 18-24 Monate in Anspruch nehmen, ebenfalls geht man von einer anschließenden Bauzeit von 24-36 Monaten aus."
Quelle:
http://media.prenzlauerberg-nachrichten.de/media/media_files/2011/07/Konzept_J._de_Gier.pdf

Das ist als eine "Toleranzspanne" von 5 bis 6 Jahren.

Nachtigall, ich hör Dir trapsen.

11 | Robert Neuer | 04. Nov. 2011 18:38

Hui, das fällt mir ja erst jetzt auf. DeGiers Dokumente sind bei den PBN herausgenommen worden? Was ist das denn, Philipp Schwörbel? Keine Eier? Bei der Prenzlberger Stimme stehen sie noch, samt einer lesenswerten Textexegese: http://www.prenzlberger-stimme.de/?p=31899 PBN, passt auf, dass Ihr nicht jede Reputation verspielt!

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