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Mauerpark: Weiter geht's

30.01.2013 | Thomas Trappe | 1 Kommentar

Bei der morgigen Infoveranstaltung soll es um die nächsten Schritte der Erweiterung gehen. Die Veranstalter warnen vor Störern, Protestler kündigen Störungen an.

Die GrünBerlin, eine städtische Gesellschaft für Stadtentwicklungsstrategien, lädt für den morgigen Donnerstag zusammen mit der Bürgerwerkstatt Mauerpark zu einer Infoveranstaltung zum Fortgang der Erweiterung des Mauerparks ein: 18 Uhr in die Ernst-Reuter-Oberschule in der Stralsunder Staße 57 im Wedding. Da nach dem symbolischen ersten Spatenstich im Dezember nun der Boden bereitet sei, „auf dem die Mitglieder der Bürgerwerkstatt an der Ausgestaltung der neuen Grünflächen südlich des Gleimtunnels mitwirken können", heißt es in einer Mitteilung der Bürgerwerkstatt, gehe es jetzt um die Gestaltung. „Wann und in welchen Schritten entwickelt sich die Parkerweiterung? Wie wird dazu die Arbeit der Bürgerwerkstatt aussehen? Lassen sich außer den bisherigen Mitgliedern der Bürgerwerkstatt weitere interessierte und zu geduldiger kreativer Fleißarbeit bereite Anwohner beiderseits des Parks finden?"

Die Bürgerwerkstatt setzt dabei auf Dialog. Eine Warnung sei deshalb angebracht, heißt es in der Mitteilung weiter. „Kernanliegen der Bürgerwerkstatt ist die Grünflächenplanung im Süden des Gleimtunnels. Wer aber die Bürgerwerkstatt nur als Protestplattform gegen jegliche Bebauung im Norden sieht, ist hier fehl am Platz. Dass nach über zwanzig Jahren endlich vor allem die Menschen des Brunnenviertels einen auch ihren Bedürfnissen entgegenkommenden Parkanteil haben möchten, hat Vorrang. Und darauf konzentrieren wir unsere Planungsarbeit in der Bürgerwerkstatt."

Fest steht, dass Protestler gegen jegliche Bebauung bei der Versammlung zugegen sein werden. Die Mauerpark-Stiftung Welt-Bürger-Park kündigte ihr Kommen an. Es gehe darum, „das laufende Verfahren zur Bebauung und Privatisierung des Mauerparks zunächst mit juristischen Mitteln zum Stillstand zu bringen und zu revidieren, und somit die politische Frage weiter offen zu halten".

 

Zum Dossier Mauerpark

 

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Kommentare

1 | Frank Möller | 15. Feb. 2013 19:59

PS:

Wie tönte es noch im letzten Artikel in diesem Onlinekäseblättchen:

>>Die Bürgerwerkstatt setzt dabei auf Dialog. Eine Warnung sei deshalb angebracht, heißt es in der Mitteilung weiter. „Kernanliegen der Bürgerwerkstatt ist die Grünflächenplanung im Süden des Gleimtunnels. Wer aber die Bürgerwerkstatt nur als Protestplattform gegen jegliche Bebauung im Norden sieht, ist hier fehl am Platz. Dass nach über zwanzig Jahren endlich vor allem die Menschen des Brunnenviertels einen auch ihren Bedürfnissen entgegenkommenden Parkanteil haben möchten, hat Vorrang. Und darauf konzentrieren wir unsere Planungsarbeit in der Bürgerwerkstatt."<<

Es gab nie einen Dialog! Schon vor zwei Jahren war das Schmu, nämlich als damals schon die Kritiker aus der "Bürgerwerkstatt" gedrängt wurden. Und die "Bebauung light" war schon immer eine Fata Morgana. Jeder halbwegs intelligente Mensch hatte das verstanden, nur Krüger und Puell waren blind in ihren "Dialog" verliebt, wie bettelnde Pudel am Investorentisch.

Gegen Dialog hat keiner etwas, wenn er auf Augenhöhe geschieht. Aber es war von vorneherein klar, dass genau diese Augenhöhe in der "Bürgerwerkstatt" nicht gegeben war. Dies wurde von vielen Kritikern immer wieder klar benannt. Sie waren die Bösen Spielverderber beim Bürgerbeteiligungstheater, vor denen man eben warnen musste, als bestünde Gefahr für Leib und Leben - oder war es gar den Kritikern als Drohung gemeint?

Nun - soll die "Bürgerwerkstatt" weiter schön NUR über die Grünflächen im Süden diskutieren! Und Gras fressen - wie Schafe...


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